Der letzte Spieltag der höchsten hessischen Pétanque-Liga dürfte unserer erst im letzten Jahr aufgestiegenen ersten Mannschaft nicht in allzu bester Erinnerung bleiben. Immerhin hatte man sich den Klassenerhalt an den drei vorherigen Spieltagen mit insgesamt vier Siegen schon sichern können, so dass man ohne viel Druck ans Werk gehen konnte. Dennoch waren die von Stefan "Boni" Bonifer gecoachten Nachwuchsboulisten motiviert genug. Aber, es hat dieses mal halt nicht sollen sein.
Zunächst bekamen es - hinten von links nach rechts - Van Duy Dang, Bardia Alsafar, Lars Flinspach und Felix Kraus sowie - vorne v.l.n.r. - Annika Adler, Emil Götz, Thu Ha Hof sowie Tobias Dreger mit dem zu diesem Zeitpunkt bereits feststehenden Meister LBJ Wiesbaden 1 zu tun. Bereits in den Triplettes machten die Landeshauptstädter hierbei deutlich, dass sie die Saison konzentriert zu Ende spielen losen. Zwei schnörkellose Siege (3:13 & 1:13) zeigten den Gersprenzanrainern schnell die Grenzen auf. Die Doublettes liefen nach ähnlichem Muster ab. 1:13 und 7:13 waren ebenfalls klare Ergebnisse. Mit 12:13 schnupperte man immerhin einmal an einem Sieg. Ansonsten sprach das 0:5 eine überaus deutliche Sprache. Die Wiesbadener gewannen auch das anschließende Spiel gegen den BC Cassel 1 mit 4:1 und hatten somit alle Duelle für sich entschieden. Der CdP drückt den Wiesbadenern die Daumen für die im November stattfindende Aufstiegsrunde zur Bundesliga.
Im zweiten Spiel hieß der Gegner PSG Rüsselsheim 1. Auch hier war für die erste CdP-Mannschaft letztlilch nichts zu holen. Starte man mit 13:12 und 5:13 noch einigermaßen verheißungsvoll in die Triplettes, wurden anschließend sämtliche Doublettes mit 4:13, 10:13 und 1:13 verloren. Das abschließende Bild der Tabelle zeigt, dass man sich zwei der drei schwersten Brocken für den letzten Spieltag aufgehoben hatte.
Aber jammern ist absolut fehl am Platz. Im Gegenteil. Unsere erste Mannschaft hat nachdem Durchmarsch in die erste Liga dort nach drei Runden bereits den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht und kann mit einiger Zuversicht aufs nächste Liga-Jahr blicken.
